ich

 

Hoch wie Ikarus

Hoch in die Lčfte

bis an die Grenze zum roten Feuerball,

bis an die verschlossenen Tčren

des eigen Fleisch und Blut.

Doch mit Blut sollen sich meine Schwingen

nicht verschmutzen.

 

Ausprobieren, wie weit sich das Gerčst aus Knochen

und Federn biegen lŐsst

und wie hoch mich der lodernde Planet duldet.

Es drŐngt, in Feder und Zelle meines KÜrpers,

Bekanntschaft mit dem fremden Planeten zu schliežen

und ihn zu erforschen.

Doch die Weiten hinterm heižen Ball sind unbekannt

und lassen die Gedanken in die nŐchtliche Traumwelt fliehen.

 

Der, der mich fesseln will, an den Trist des Tages,

an das Verbot und das Normale,

soll es sich als Lebensaufgabe bis zu seinem Verderben

auferlegen.

Die Distanz verringert sich

und die flammende SchÜnheit lechzt nach meinem Tode.

Ich koste vom Zorn der Sonne und reize sie aufs Weiže.

 

Ich, der Geflčgelte,

im tiefsten Vertrauen zum eigenen Ego

greife nach den Sternen, viel heižer als das rote Verderben.

Sterne zu hoch fčr meine Schwingen,

zu hoch fčr mich und meine Wčnsche.

Aber nie zu entfernt fčr die Hoffnung.

 

 

copyright: Andy Besuch