Wenn ein Stern ...

Wenn ein Stern vom Himmel fŠllt

die Menschheit kurz den Atem anhŠlt.

Denn das Glźck entrinnt dem Himmelsscho§.

Durch einen Sto§?

Oder Stolper?

Holter di polter, steht das Rad der Zeit.

Und du blickst weit,

weit in das Himmelszelt,

wo das Glźck nun nichts mehr hŠlt,

denn es nun niederrieselt auf unsere Welt.

 

Nichts, was ihn hŠlt. Nichts, was dich hŠlt!

 

So fŠllt er nun, der kleine Held,

dein Stern vom Himmelszelt,

durch das Federbett der Welt

rauscht vorbei an ihm.

Zieht vorbei an ihr.

Doch fŠllt sein Blick auf dich,

wiegt sich in dein Kleid, fŠllt in deinen Scho§.

Still die Uhren! Still Weber des Schicksalsfadens!

Denn das ist ihre Zeit, wo das Glźck erscheint ihr ganz gro§,

ganz nah.

Unnahbar stehst du da, wie Sterntalerkind.

Und eine TrŠne rinnt, in dunkler Nacht.

Und ein Steinchen fŠllt in klarer Nacht, von deinem Herzen.

 

Du, der ihn hŠlt. Ihr zu zweien auf der Welt?

 

Doch zu zart dein Tuch, zu hei§ seine Zacken.

zu poršs dein Wille, zu scharf seine Kanten.

Sein Strahl so hell,

doch fźr TrŠumeaugen zu grell.

So verblasst Sterntalerkind, so rei§t Sterntalerkleid.

Und eine TrŠne rinnt in tiefer Nacht, aus Unbedacht

aus TrŠumeaugen.

 

Nichts, was ihn hŠlt, der Glaube zŠhlt!

 

Der Fźnfzack rieselt durch die Wunden deines Kleides.

Das Glźck steckt fest,

tief im Gras liegt es,

und verglźht.

Doch alles, was entsteht, ist wert, dass es zugrunde geht.

Und alles, was vergeht, ist wert, dass man nach Neuem strebt.

Und eine TrŠne rinnt,

fŠllt auf das (Un)glźck nieder,

Und aus dem Himmelskind,

entspringt ein Stern, ganz seltener Art.

Ein Stern, der strahlt wie er es mag.

In leiser Nacht zum Leben ist erwacht, ein Weihnachtsstern.

Ein Stern, mit glŠnzender Zurźckhaltung und strahlender Anmut,

mit mysterišsem Schein,

wird nun Begleiter deines Lebens sein.

 

Nichts, was ihm nźtzt, du, der ihn beschźtzt.

 

Der Himmel weint und eine TrŠne rinnt,

um sein verlorenes Kind

Ein Stern weniger am Firmament,

Ein Traum weniger am Zelt der Welt

Und so ziehen die Sterne weiter, formen Bilder, malen Zeichen,

Necken den Mond und legen der Zukunfts Weichen

Bis wieder einer fŠllt

Auf diese, unsere glźcklose Welt,

Doch!

Keiner der ihn braucht, du dir jetzt selbst vertraust!